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Bestimmung von Stearinsäure und Magnesiumstearat mittels Wayeal Gaschromatographie

2026-04-22

Neueste Unternehmensnachrichten über Bestimmung von Stearinsäure und Magnesiumstearat mittels Wayeal Gaschromatographie

Im Bereich der pharmazeutischen Formulierungen spielen Stearinsäure und ihr Magnesiumsalz (Magnesiumstearat) als wichtige Hilfsstoffe eine unersetzliche Rolle bei Prozessen wie der Tablettenkompression und der Granulatbeschichtung aufgrund ihrer einzigartigen schmierenden, antihaftenden und gleitmittelartigen Eigenschaften. Unter ihnen kann Magnesiumstearat die Fließfähigkeit von Granulaten wirksam verbessern und das Anhaften während des Tablettenkompressionsprozesses verhindern. Pharmazeutisch geeignetes Magnesiumstearat besteht hauptsächlich aus Magnesiumstearat und Magnesiumpalmitat, und die Stabilität seiner chemischen Zusammensetzung wirkt sich direkt auf die Leistung des Arzneimittels aus. Daher ist das Inhaltsverhältnis von Stearinsäure zu Palmitinsäure zu einem der Schlüsselindikatoren bei der Qualitätskontrolle von Magnesiumstearat geworden.

Dieser Artikel bezieht sich auf die Ausgabe 2025 der Chinesischen Pharmakopöe und Wayeals Gaschromatograph GC6100, ausgestattet mit einem FID-Detektor, wurde zur Bestimmung der pharmazeutischen Hilfsstoffe Stearinsäure und Magnesiumstearat verwendet.

Schlüsselwörter: Stearinsäure, Magnesiumstearat; Gaschromatographie (GC); FID-Detektor.

1. Versuchsmethode

1.1 Instrumentenkonfiguration

Tabelle 1 Konfigurationsliste des Gaschromatographen

Nr.

Name

Menge

1

GC6100 Gaschromatograph

1

2

FID-Detektor

1

3

ALS6100 Autosampler

1

1.2 Versuchsmaterial und Hilfsausrüstung

Methylpalmitat-Referenzstandard, (Reinheit 98,0%)

Methylstearat-Referenzstandard, (Reinheit 99,0%)

Stearinsäureprobe

Magnesiumstearatprobe

14% Bortrifluorid in Methanollösung

Wasserfreies Natriumsulfat

n-Heptan

Trägergas: Hochreiner Stickstoff

Wasserstoffgenerator

Luftgenerator

1.3 Testbedingungen

Referenzbedingungen für den Gaschromatographen:

Chromatographiesäule: Wachskapillarsäule, 30m × 0,32mm × 0,5μm

Temperaturprogramm: Anfangstemperatur der Säule 70°C, 2 Minuten halten, dann mit 5°C/min auf 240°C aufheizen, 5 Minuten halten

Säulenflussrate: 3,0 ml/min

Injektionstemperatur: 220°C

Detektortemperatur: 260°C

Luftflussrate: 300 ml/min

Wasserstoffflussrate: 40 ml/min

Make-up-Flussrate: 10 ml/min

Split-Injektion: Split-Verhältnis 20:1

Injektionsvolumen: 1μL

1.4 Lösungsvorbereitung

1.4.1 Gesättigte Natriumchloridlösung

500 ml Reinstwasser in einen geeigneten Behälter überführen. 180 g Natriumchlorid hinzufügen und unter Rühren auflösen. Die Lösung bei 4°C an einem dunklen Ort (lichtgeschützt) lagern.

1.4.2 Referenzlösung

Geeignete Mengen an Methylpalmitat- und Methylstearat-Referenzstandards einwiegen, auflösen und mit n-Heptan verdünnen, um eine Lösung zu erhalten, die jeweils etwa 15 mg und 10 mg pro 1 ml enthält, als Referenzstandardlösung dienend.

2. Ergebnisse und Diskussion

2.1 Referenzstandard-Qualifizierungstest

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Abb. 1 Chromatogramm des Blindlösungsmittels (n-Heptan)

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Abb. 2 Chromatogramm der Referenzstandardlösung

Tabelle 1 Chromatographische Parameter der Referenzstandardlösung

Verbindungsname

Retentionszeit (min)

Theoretische Bodenzahl

Auflösung

Methylpalmitat

26,504

415.710

21,995

Methylstearat

30,059

573.302

N/A

Hinweis: Wie im obigen Chromatogramm gezeigt, sind die chromatographischen Peaks von Methylpalmitat und Methylstearat gut getrennt, mit einer Auflösung größer als 3,0, was den Anforderungen für die experimentelle Analyse entspricht.

2.2 Probenprüfung

Etwa 0,1 g der Testprobe genau einwiegen und in einen Erlenmeyerkolben überführen. 5 ml 14% Bortrifluorid in Methanollösung zugeben, schwenken und dann 10 Minuten unter Rückfluss erhitzen, um es aufzulösen. 4 ml n-Heptan durch den Kühler zugeben und weitere 10 Minuten unter Rückfluss erhitzen. Nach dem Abkühlen 20 ml gesättigte Natriumchloridlösung zugeben, gut schütteln und zur Phasentrennung stehen lassen. Die n-Heptan-Schicht wird dann über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und als Testlösung verwendet.

aktueller Firmenfall über Bestimmung von Stearinsäure und Magnesiumstearat mittels Wayeal Gaschromatographie  2

Abb. 3 Chromatogramm der Stearinsäure-Probenlösung

aktueller Firmenfall über Bestimmung von Stearinsäure und Magnesiumstearat mittels Wayeal Gaschromatographie  3

Abbildung 4 Chromatogramm der Magnesiumstearat-Probenlösung

Tabelle 2 Relative Zusammensetzung jeder Komponente in der Probenlösung

Nr.

Probenname

Stearinsäure (%)

Palmitinsäure (%)

Gesamt Stearinsäure und Palmitinsäure (%)

1

Stearinsäure

42,8

54,7

97,5

2

Magnesiumstearat

41,9

53,0

94,9

Hinweis: Hinweis: Jede Komponente wurde qualitativ anhand ihrer Retentionszeit im Verhältnis zu den Referenzstandards identifiziert. Die Quantifizierung erfolgte mittels Normalisierungsmethode, bei der der Gesamtgehalt aller eluierenden Komponenten in der Probe als 100 % angenommen wurde und der Gehalt jeder Komponente als Prozentsatz ihrer Peakfläche im Verhältnis zur Gesamtpeakfläche ausgedrückt wurde. Die relativen Gehalte an Stearinsäure und Palmitinsäure in den Stearinsäure- und Magnesiumstearatproben wurden entsprechend berechnet, wie in Tabelle 2 gezeigt.

3. Schlussfolgerung

In dieser Studie wurde die Bestimmung von Palmitinsäure und Stearinsäure in Stearinsäure- und Magnesiumstearatproben mit einem Wayeal GC6100 Gaschromatographen, ausgestattet mit einem FID-Detektor, durchgeführt. Die experimentellen Ergebnisse zeigen, dass die chromatographischen Peaks von Methylpalmitat und Methylstearat gut getrennt sind, mit einer Auflösung größer als 3,0, was den Anforderungen für die experimentelle Analyse entspricht. Die Analyse der Stearinsäure- und Magnesiumstearatproben ergab einen kombinierten Gehalt an Stearinsäure und Palmitinsäure von 97,5 % für die Stearinsäureprobe und 94,9 % für die Magnesiumstearatprobe. Diese Ergebnisse bestätigen, dass die vorgeschlagene Methode unter Verwendung des Wayeal GC6100 Gaschromatographen die analytischen Anforderungen für die Bestimmung von Palmitinsäure und Stearinsäure in Stearinsäure- und Magnesiumstearatproben erfüllen kann.

4. Aufmerksamkeit

4.1 Übermäßiges Einatmen von Magnesiumstearatstaub kann zu Atembeschwerden führen. Bortrifluorid in Methanollösung ist giftig, ätzend und entzündlich. Angemessene persönliche Schutzausrüstung (PSA) muss während der experimentellen Arbeiten wie erforderlich getragen werden, und alle Verfahren sollten in einem Abzug oder einem gut belüfteten Bereich durchgeführt werden.

4.2 Nach Gebrauch sollten Referenzstandards und Proben umgehend versiegelt und an einem gut belüfteten, trockenen und kühlen Ort, lichtgeschützt, gelagert werden.










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